Fachgebiete
In meiner Praxis biete ich verschiedene evidenzbasierter Therapieformen an, die individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt werden. Dazu gehören
Verhaltenstherapie (VT)
Fokus auf aktuelle Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster, um positive Veränderungen zu fördern.
Systemische Therapie (ST)
Einbeziehung des familiären und sozialen Kontexts, oft in Einzel-, Gruppen- oder Familientherapie.
Therapieformen
Wir setzen bei unsere Arbeit auf bewährte Ansätze der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diese Methoden sind wissenschaftlich fundiert und werden stetig weiterentwickelt, um bestmögliche Unterstützung für Ihr Kind zu bieten.
Verhaltenstherapie (VT)
Diese Methode konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten in der Gegenwart. Bei Kindern und Jugendlichen wird ein individuelles Erklärungsmodell für die Störung erstellt, um Verhaltensmuster zu verstehen und zu verändern. Kinder lernen aktiv mitzuarbeiten, z. B. durch Übungen, um Ängste zu bewältigen oder soziale Fähigkeiten zu stärken. VT ist besonders effektiv bei zB. Angststörungen, Zwangsstörungen oder ADHS. Sie basiert auf kognitiven Techniken, bei denen Alternativen entwickelt und Konsequenzen antizipiert werden.
Systemische Therapie (ST)
Hier steht der soziale Kontext im Vordergrund – Familie, Schule und Umfeld werden einbezogen, da Herausforderungen oft in Beziehungen entstehen. Seit Juli 2024 ist ST als Kassenleistung für Kinder und Jugendliche anerkannt und kann als Einzel-, Gruppen- oder Kombitherapie durchgeführt werden. Der Therapeut verändert Kommunikationsstrukturen, stärkt Ressourcen und fördert Verständnis innerhalb der Familie. ST kann besonders bei Bindungsstörungen oder familiären Konflikten wirksam sein.
Psychopharmakologie:
In der Kinder- und Jugendpsychiatrie ergänzen Medikamente weitere Therapien und sind häufig zeitweise im Einsatz.